Wie sollte Darwins Evolutionstheorie verstanden werden?

SWR2 Aula brachte am 1.1.2009 einen Beitrag mit dem Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer, der ein etwas anderes Bild der Leistungen Darwins vermittelt. Dieses möchte ich versuchen, grob zu skizzieren.
Ohne seine Weltreisen hätte Darwin sicher nicht die Ideen entwickelt, die wir heute Evolutionstheorie nennen. (Er selbst benutzte das Wort nicht.) Darwin leitete jedoch seine Gedanken weniger aus den Betrachtungen der Natur ab, sondern übertrug vielmehr seine Beobachtung der englischen Gesellschaft auf das Tierreich. Anschließend erfolgte dann durch ihn und andere die Rückübertragung auf den Menschen. So die Ansicht Fischers.

1. Teilgedanke „struggle for existance“
Fischer glaubt nun, dass der erste Teilgedanke der darwinschen Evolutionstheorie eigentlich auf Thomas Robert Malthus, 1766-1834, zurückgeht. Der stellte nämlich fest, dass die Zahl der Menschen schneller zunimmt als die Menge der Lebensmittel für deren Ernährung. Es muss also zu einem Verteilungskampf kommen, den wir heute gerne martialisch als den „Kampf um das Dasein“ bezeichnen. Darwin war hier jedoch etwas vorsichtiger und sprach von „struggle for existance“, also etwa das Bemühen am Leben zu bleiben. Das übertrug er dann auf die Tierwelt und begründete so, wie es zur Anpassung durch Veränderung einer Gattung kommt. Anpassung erklärt jedoch alleine nicht, woher die Vielfalt in der Natur rührt.

2. Teilgedanke „Vielfalt verbessert die Überlebenschancen“
Fischer glaubt weiter, dass Darwin, beeinflusst durch den Besuch der Weltausstellung in England, auf den Gedanken eines weiteren Natur-Prinzips kam, nämlich die Diversifizierung. Auf der Weltausstellung erkannte er, dass diejenigen Firmen überlebensfähig sind, die eine Vielfalt von Schuhen, Tassen, Kleidern etc. anbieten können. Damit lässt sich erklären, wieso die Natur nicht nur eine Gattung produziert hat, die sich dann ständig im „Struggle for existance“ anpasste.

Diese beiden Teilgedanken machen die Evolution aus. Sie wurden also beide aus Betrachtungen der Gesellschaft abgeleitet. Und es ist naheliegend, daraus dann den Gedanken des Sozialdarwinismus zu entwickeln. Zumal zur gleichen Zeit Marx und Engels in England ihre Ideen entwickelten, also genügend soziales Auseinandersetzungspotential vorhanden war, das die Gedanken in diese Richtung lenkte.

3. Teilgedanke
Darwin liefert jedoch keine Antwort auf die Frage nach dem Ziel der Evolution. Darwin versucht sogar, laut Fischer, uns zu bitten, der Natur kein Ziel zu unterstellen, wenn wir sie beschreiben. Das fällt uns, die wir in einer zielgerichtet Denkkultur (Christentum, Plato) leben, besonders schwer. Der Buddhismus hat es hier leichter. Die im Buddhismus propagierte Vorstellung eines Rad des Lebens, bei dem wir an einer bestimmten Stelle ein- und später wieder aussteigen, hat kein Ziel und auch keinen Anfang und kein Ende.
Fischer entwickelt nun weiter, dass eine wesentliche Eigenschaft der Evolution die Tatsache immer währender Fortpflanzung ist. Also immer wieder neue Wege zu finden, das Leben zu erhalten. Uns Menschen als Endpunkt der Evolution zu sehen, ist daher fragwürdig.
Was man außerdem erkennen kann, ist, dass es so etwas wie ein „geplantes“ Vorgehen der Natur gibt. Stichwort „Genom“. Das ist jedoch von einem „zielgerichteten“ Vorgehen zu unterscheiden.
Um die Evolution besser zu verstehen, kann man sie als einen Prozess betrachten, der kleinere Prozesse hervorbringt, die dann jeweils versuchen zu überleben. Ein solcher Prozess kann auch ein zielstrebiger sein. Fischer sieht die Kreativität und Kultur des Menschen als einen solchen zielgerichteten Klein-Prozess der Evolution an.
Auch der Begriff des Zufalls findet Fischer unzureichend. Er bevorzugt hier den Begriff der „Kontingenz“. Nämlich, dass mindestens zwei Dinge, ein Inneres und ein Äußeres, sich berühren also zusammen kommen (lat. contingere) müssen, damit etwas Neues entsteht.
(Anmerkung von mir: Kontingenz bezeichnet in der Logik den Status von Tatsachen, die nicht notwendigerweise wahr oder falsch sein müssen; also etwas, das nicht notwendig aber auch nicht unmöglich ist. Dies trifft in der Tat auf die Evolution besser zu als der Begriff der Zufälligkeit. Denn es ist ja nicht notwendig, dass eine Lebensform sich in eine bestimmte Richtung entwickelt. Umgekehrt kann sie sich auch nicht in jede beliebige andere Richtung entwickeln. Vollkommen zufällig ist sie damit nicht, denn sie schöpft aus dem „Kontingent“ ihrer Möglichkeiten bei gegeben äußeren Bedingungen.)

Am 23.11.2008 gab es eine weitere Sendung der Aula in SWR2 mit Prof. Joachim Bauer, Arzt für psychosomatische Medizin aus Freiburg, der die zum Teil überinterpretierten Ansichten Darwins in Frage stellt. Er widerspricht dabei vor allem auch Richard Dawkins. Dawkins erlangte Bekanntheit durch seine Theorie des egoistischen Gens, die er im gleichnamigen Buch beschreibt. Darin sieht er das Gen als die fundamentale Einheit der Selektion, das den Körper nur als „Überlebensmaschine“ benutzt.
Bauer zeigt auf, dass die Übertragung der Evolutionstheorie auf die Genforschung falsch ist. Er begründet dies damit, dass das Genom alleine gar nichts bewirkt, sondern immer nur im Konzert mit anderen Genen seine Wirkung entfalten kann. Außerdem existieren zwei weitere Mechanismen, die für die genetische Mutation wichtig sind. Es gibt einen Grundmenge von Genen, die in sehr vielen Lebewesen gleich und weitgehend unveränderlich sind (ca. 98%). Diese sind also keineswegs zufälligen oder von außen initiierten Veränderungen (Anpassung) betroffen.
Jedes Erbgut besitzt genetische Werkzeuge, die in der Lage sind, das Erbgut umzubauen. Diese Werkzeuge werden jedoch von der Zelle kontrolliert und reagieren damit nicht zufällig und unkontrolliert. Sonst könnte eine Lebensform nicht über Millionen von Jahren im Wesentlichen unverändert bleiben. Diese Werkzeuge besitzen außerdem die Fähigkeit zur Verdopplung von Genen und liefern damit die bei Darwin fehlende Erklärung für die Vielfalt der Lebewesen und Zunahme deren Komplexität auf der Erde. Zufälligen Mutationen sind vor allem jene Gene ausgesetzt, die vorher von der Zelle selbst, mit Hilfe genannter Werkzeuge, verdoppelt wurden.

Die Veränderung und Evolution des Lebens erfolgt also vorrangig kontrolliert und kooperativ und nicht etwa durch zufällige Mutation und „brutale“ Selektion.
Soweit Professor Bauer.

Finanzkrise 2008/2009

Mich hat es auch erwischt. Ein schmerzhafter Teil meines Vermögens ist futsch. Ich hatte, im Nachhinein gesehen, einen zu hohen Aktien- und Fonds-Anteil.

Vor ein paar Jahren bin ich auf einen Gedanken gestoßen, der sich offenbar immer wieder bestätigt:
„Die meisten Menschen sind dem Prinzip Hoffnung geradezu verfallen“. Zugegeben, das klingt etwas pathetisch, aber ist es nicht so, dass selbst in lang anhaltenden negativen Phasen wir immer wieder hoffen, es würde besser werden?
Ich denke da z.B. an den Tod meines Vaters, bei dem ich bis ca. 10 Tage vor seinem Sterben immer noch gehofft hatte, es wird sich bald alles wieder zum Guten wenden.
Und wie oft habe ich mich im Nachhinein geärgert, bei fallenden Kursen zu spät ausgestiegen zu sein.

Vielleicht brauchen wir sie ja, diese Hoffnung. Zum Überleben. Um Kraft aus ihr zu schöpfen, immer wieder aufzubrechen, wenn wir Niederlagen erlebt haben. Jedenfalls, gibt es einen Finanzfachmann – war es George Soros? -, der genau diese Eigenschaft als Fehler beim Handeln an der Börse ansieht. Im Grunde solle man sich immer vornehmen, wieviel man bereit ist zu investieren und dann Aussteigen, wenn diese Grenze erreicht ist. Und zwar auch und gerade dann, wenn einem die Gebühren und Ausgabeaufschläge davon abhalten, auszusteigen.

Zurück zur Situation. Natürlich habe ich auch einiges gelesen und in den Medien gehört, was die Ursachen und Lösungsmöglichkeiten der Finanzkrise angeht. Eine exakte Analyse ist wegen der Komplexität der Zusammenhänge nicht möglich. Oder gibt es jemand, der z.B. die Fehlentscheidungen von Lehmann Brothers vollständig darstellen kann? Es scheint jedoch auf drei Schwachstellen im System hinauszulaufen.

1. Die Entwicklung von „derivaten“ Finanzprodukten hat zu einer völlig undurchsichtigen Situation an den Märkten geführt. Die durch die Globalisierung deutlich verstärkte Verflechtung der Märkte hat die fehlende Transparenz zusätzlich verstärkt. Ich bin geneigt zu behaupten, dass es nur noch ganz wenige Menschen gibt, die längerfristige Entwicklungen an den Börsen erkennen können und auf Grund dieser Fähigkeiten, dann auch Geld verdienen. Der Rest ist Wetten, Pokern, Lotteriespielen und Macht durch Größe, das einmal gut aber dann auch wieder schlecht funktioniert. Bedenklich ist die Situation, dass es inzwischen Heerscharen von sogenannten Finanzfachleuten gibt, die Kompetenz vorgeben, ohne sie wirklich zu besitzen. Das wird dann noch gemischt mit Bonus-Zahlungen oder Profiten für bestimmte Produkte und herauskommt ein durchschnittlicher Bankberater. Na prima!

2. Es wird viel über die Gier der Top-Manager und -Banker dieser Tage gesprochen. Ich frage mich jedoch, ob diese Eigenschaft nicht allen Menschen innewohnt? Klar verstehe ich auch nicht, wenn einer 100 Mio. Euro hat, wieso er dann alles daran setzt, dieses Vermögen auch noch zu verdoppeln. Ist so ein Mensch wirklich gieriger als einer der 10 Mio. Euro besitzt und hier es auch gerne sieht, wenn daraus an der Börse 12, 15 oder 20 Mio. Euro werden? Wer ist denn wirklich „bescheiden“ und nimmt ein Nullwachstum oder die Gefahr eines möglichen Verlustes in Kauf, weil er der Überzeugung ist, dass ein „Mehr“ schlecht für ihn, die Welt und seine Mitmenschen wäre?
Ich sage hier nicht, dass alle Menschen gleich „gierig“ sind. Das sind sie keineswegs. Bei vielen mahnen schon die eigenen Niederlagen zu mehr Bescheidenheit. Andere hingegen sind, und Beispiele dafür möge man in seinem Bekanntenkreis suchen, gierig, dass man es als „unanständig“ bezeichnen möchte.

Es beschäftigt mich hierbei schon die Frage, ob die Menschen in den letzten Jahrzehnten unmoralischer geworden sind. Mir kommt es manchmal so vor. Und dann frage ich mich, wer hat denn früher für mehr Moral gesorgt? Wo und wie lernt man eigentlich moralisches Handeln? Wie kann man klar machen, welche Bedeutung moralisches Handeln hat, wenn man so wenig die Zusammenhänge zwischen den eigenen Neigungen und der globalen Finanzkrise erkennen kann.
Es sind viele Einzelne, die eine Gesamtheit formen, die dann unser Schicksal bestimmen. Wer also anderes als der Einzelne, kann die große Richtung ändern?
Genügt es Politiker und Gesetzgeber hier an den Symptomen herumdoktern zu lassen?

3. Zwei Namen: Richard Fuld (Chef von Lehmann Brothers) und Henry Paulson (Finanzminister der USA). Ein guter Spiegelartikel („Gorillas Spiel“, Birkenbäumer et. al., der Spiegel, 11/2009) stellt ganz überzeugend dar, dass die Finanzkrise durch den „Machtkampf“ dieser beiden Kontrahenten ausgelöst wurde. Fuld war krankhaft ehrgeizig und gierig, wollte Paulson übertreffen und Paulson lieferte keine überzeugenden Argumente warum „er“ Lehmann fallen lies. Natürlich wird nie zweifelsfrei bewiesen werden können, was die Ursachen waren und ob die Finanzkrise (in der Intensität der Folgezeit) nicht zu einem späteren Zeitpunkt trotzdem gekommen wäre. Aber allein die Möglichkeit, dass der Wettstreit zwischen zwei Menschen in machtvollen Positionen eine derartige Wirkung entfalten kann, ist sicherlich einer der Hauptursachen dieser Krise.

Tja, da stehen wir nun. Die letzten Wochen zeigen für mich keine wirklich Veränderungen am System. Im Gegenteil, niemand scheint sich auf den „straighten“ Ansatz verlegen zu wollen, der eine größere Transparenz schaffen würde. Warum kehrt keine Bank zurück zu Ihrem ehemals, ursächlichen Geschäft? Geld gegen Zinsen verleihen, Geld gegen Zinsen aufbewahren und aus der Differenz der Zinsen, Sicherheit und Gewinn schöpfen. (Hierzu gehört natürlich auch eine politische Regulierung, um Wucherzinsen zu vermeiden) Irgendwo geschieht das ja auch bei Derivaten und Hedgefonds. Nur eben nicht in transparenter Weise, wie es so dringend erforderlich wäre, um wieder „Vertrauen in die Märkte“ zu stiften.

Aufgabe der Politiker und Gesetzgeber ist es, Macht zu begrenzen. Es muss einfach verhindert werden, dass durch Abhängigkeit des Arbeitnehmers vom Arbeitgeber (auch wenn das im Falle von Aktiengesellschaft, Vorständen oder sonstigen Strukturen in Bankhäusern nicht mehr so scharf zu trennen ist) einzelne Menschen Dinge bewirken können, die derartige „globale“ Auswirkungen haben.
Für diese Machtbegrenzung ist es notwendig, Entscheidungskremien zu entwickeln, deren Mitglieder nicht oder nur geringfügig monetär von den gefassten Entscheidungen profitieren. Doch was das genau bedeutet, muss noch ausgearbeitet werden.

Soweit für heute.

Nachtrag: Ein neues Gefährdungspotential wächst durch die „Automatisierung“ der Spekulation bzw. der Geschäfte an der Börse heran. Nicht nur wegen der Beschleunigung sondern auch wegen des sogenannten „Algotradings“. Hierbei wird durch Computer-Algorithmen spekuliert. Eine Möglichkeit dieses Gefahrenpotential einzuschränken wäre die Einführung von Transaktionssteueren.

 

Bilder machen und bewerten

Vielleicht wird einmal ein Artikel draus…
Nicht als einziger hat sich Max Frisch mit dem sich Bilder machen von Menschen, Gegebenheiten und Situationen auseinander gesetzt. Problematisch ist am Bildermachen, dass „falsche“ Bilder im Kopf der Menschen zu den Problemen dieser Welt führen. Als Beispiel ist hier der Krieg zu nennen. Es gibt, rational gesehen, keinen Grund Kriege zu führen. Es sind die Bilder im Kopf eines Menschen von seinem Gegner, von den Motiven und von der Alternativlosigkeit der Situation, die zum Krieg führen oder eben Habgier (ist diese raional?). Deshalb sind Bilder gefährlich.

Doch, alles ist zu mindest ambivalent, hat zwei Seiten!

So könnten wir ohne Bilder im Kopf (unsere Vorstellungen) nicht kommunizieren, evtl. nicht leben.
Vermutlich ist es die Bewertung/Beurteilung/Verurteilung, die mit dem „sich Bildermachen“ einhergeht und damit die Bilder gefährlich werden läßt.

Zum Amoklauf von Winnenden

Wenn ich versuche mein Schockiertsein zu beschreiben, so empfinde ich vor allem eine Art Loch oder Sprachlosigkeit. Der Amoklauf ist für die Schüler, die Eltern der Schüler, die Polizisten und für die Eltern des Amokläufers ein wahrer Albtraum. Zu meiner Sprachlosigkeit gesellt sich aber auch die Überlegung, dass man gegenüber solchen Dingen sehr sehr ohnmächtig ist.

Die Presse, in allen Medien, tritt für meinen Geschmack die ganze Sache zu sehr breit und bringt kaum verwertbaren Informationen (im Verhältnis zur Menge der themenbezogenen Sendungen). Da wird wie üblich gerätselt ob man

  • die Waffengesetze verschärfen soll, oder nur deren Durchsetzung verbessern soll
  • das Internet entsprechend einschränken soll
  • mehr Psychologie oder Psychologen in die Schule bringen soll

Ich finde jedoch, dass alle diese Maßnahmen eine Mehrheit von Menschen einschränken, den „lockeren“ Lernbetrieb behindern ohne wirklich zu helfen.

Gut fand ich hingegen eine Äußerung eines Professors am 13.3.2009 im SWR-Fernsehen. Er meinte, wir Deutschen hätten eine fatale Tendenz, Probleme oder problematische Menschen auszugrenzen. Gemeint war das Wegdelegieren des Problems an entsprechende Fachleute, Einrichtungen oder Behörden.
Besser wäre eine Veränderung in der Gesellschaft, so dass jeder Einzelne sich mehr in die Pflicht genommen sieht, problematische Menschen zu integrieren. Oder darauf zu achten, ob jemand sich zu wenig dazugehörend fühlt und dann auf ihn zuzugehen.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang ein in Deutschland in Vergessenheit geratenes Verhalten, das ich in USA beobachtete (nicht überall, aber doch weit verbreiteter als bei uns). Auf einer Party fühlen sich die „guten“ Freunde oder Verwandten des Gastgebers dazu verpflichtet, Neulinge oder abseits stehenden Personen anzusprechen und sei es auch nur mit Smalltalk. So sorgen sie für deren Integration in die Party und damit für eine insgesamt besser gelingende Party. Das nützt dem Gastgeber, dem Gast und den Freunden. Es besteht so die Chance, neue und interessante Menschen kennenzulernen.
Die gespürte Verantwortung gehört in USA und teilweise auch in Deutschland zu einer „guten Erziehung“. Vielleicht sollte gerade in diesem Sinne versucht werden, Außenseiter anzusprechen und zu integrieren.

Ein anderer Beitrag deutete an, dass der Wert eines Menschen nicht nur durch seine vordergründigen Leistungen gemessen werden sollte oder daran, wie beliebt er ist. Dies zu begreifen und zu vermitteln, worin denn der Wert eines Menschen bestehen kann, ist sicher eine Aufgabe von Schule und Medien.

Auch wenn ich weiter oben gegen die Medien geschimpft habe, es gibt durchaus auch interessante Beiträge. Nur dürften diese sich zahlenmäßig unter 1% bewegen…

Einführung zu „Things, You’re never taught at school“

In dieser Kategorie versuche ich Dinge zu beschreiben, die ich weder zuhause noch in der Schule gelernt habe. Es sind jedoch Dinge, die man dort hätte lernen können.
Ich denke oft, wir lernen wesentliche Dinge nur durch unsere Erfahrungen im Leben. Diese Art des Reifens einer Persönlichkeit ist aber von Zufällen und Willkür bestimmt und deshalb wenig effizient.
Jedenfalls, bin ich oft schon selbst in Situationen geraten oder habe andere Menschen in solchen Situationen erlebt, in denen mir ein rechtzeitger Hinweis eines erfahrenen Menschen sehr geholfen hätte.